Politically Incorrect

Dienstag, 11. März 2008

All the World's a Stage

Der Kampf gegen das Rauchverbot führt ja in vielen Ländern zu sehr interessanten Lösungen, doch der Preis für die kreativste Idee geht wohl nach Minnesota. Dort wird nun allabendlich in vielen Kneipen das beliebte und unglaublich realistische "Theaterstück" Before the Ban aufgeführt, denn bei Theaterinszenierungen darf weiterhin geraucht werden.

Freitag, 29. Februar 2008

Harald Schmidt vs. Germany

Na endlich traut sich mal wer es offen auszusprechen:

"Wie provinziell Deutschland ist, hat man gerade wieder bei der Berlinale gesehen. Stellen Sie sich vor, in New York würde dauernd vermeldet, wer wieder die Stadt toll gefunden hat."

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Die Teddy-Affäre - Teil II

Ende November habe ich bereits hier über den Fall der im Sudan inhaftierten britischen Lehrerin berichtet. Sie hatte den "Fehler" gemacht, ihren Schülern zu erlauben, einem Teddybären den Namen Mohammed zu geben. Weltweit empörte man sich über das Urteil und die Hasstiraden der sudanesischen Regierung. Durch die Intervention von Mitgliedern des House of Lords kam Gillian Gibbons schließlich am Sonntag frei und kehrte nach England zurück. Letztendlich siegte doch noch der gesunde Menschenverstand über religiösen Fanatismus, wie Gordon Brown es formulierte. Jonah Fischer kommentierte nun die Ereignisse im Sudan in einem exzellenten Bericht für die BBC. Bereits die Einleitung bringt es auf den Punkt:

"Just over a week ago it was hard to imagine how the international reputation of the Sudanese government could sink any lower."

Jonah Fischer - Red faces in Sudan over teddy row

Dienstag, 27. November 2007

Gotteslästerung mal anders ...

Im Sudan wurde gestern eine britische Lehrerin wegen "Beleidigung des Propheten Mohammed" verhaftet. Ihr Fehler war es, ihren Schülern zu erlauben, einem Teddybären den Namen Mohammed zu geben. Mal wieder ein Paradebeispiel für religiösen Fundamentalismus.

Nachtrag 29. November: Inzwischen wurde die Lehrerin in einem Schnellverfahren für schuldig befunden und zu 15 Tagen Gefängnis verurteilt. Nach der Verbüßung ihrer Strafe wird sie des Landes verwiesen werden. Man sollte wirklich meinen, dass die Menschen im 21. Jahrhundert ein wenig intelligenter und aufgeklärter wären, aber scheinbar setzt der gesunde Menschenverstand aus, sobald die Religion ins Spiel kommt.

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Zuletzt aktualisiert: 11. Mai, 03:56

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