Ende November habe ich bereits
hier über den Fall der im Sudan inhaftierten britischen Lehrerin berichtet. Sie hatte den "Fehler" gemacht, ihren Schülern zu erlauben, einem Teddybären den Namen Mohammed zu geben. Weltweit empörte man sich über das Urteil und die Hasstiraden der sudanesischen Regierung. Durch die Intervention von Mitgliedern des House of Lords kam Gillian Gibbons schließlich am Sonntag frei und
kehrte nach England zurück. Letztendlich siegte doch noch der gesunde Menschenverstand über religiösen Fanatismus, wie Gordon Brown es formulierte. Jonah Fischer kommentierte nun die Ereignisse im Sudan in einem exzellenten Bericht für die BBC. Bereits die Einleitung bringt es auf den Punkt:
"Just over a week ago it was hard to imagine how the international reputation of the Sudanese government could sink any lower."
Jonah Fischer - Red faces in Sudan over teddy row