Der Anfang vom Ende
England hat gewählt und das Ergebniss könnte kaum eindeutiger sein. Mit 44 % der abgegebenen Stimmen liegen die Tories klar an der Spitze gefolgt von den Liberal Democrats mit 25 %. Labour schafft es mit mageren 24 % nur noch auf den dritten Platz. Da in Großbritannien aber das Mehrheits- und nicht das Verhältniswahlrecht gilt, stellen sich die Machtverhältnisse auf kommunaler Ebene nun wie folgt dar: Die Tories stellen zukünftig 37,4 % der Stadträte, Labour 28,1 % und die LibDems 21,4 %, womit Labour doch noch seinen zweiten Platz retten konnte, auf den es bereits nach der letzten Wahl verwiesen worden war. Allerdings verfügen die Tories nun in 65 Kommunen über eine absolute Mehrheit, Labour nur in 18, die LibDems in 12. Ihr Sieg bei den Bürgermeisterwahlen in London bildete für die Tories schließlich den krönenden Abschluss. Das Ergebnis fällt für Labour, egal aus welchem Blickwinkel man es betrachtet, noch verheerender aus als es vor der Wahl prognostiziert worden war.
Der einst hochgeschätzte Schatzkanzler ist als Premierminister gescheitert. Vom einstigen Elan New Labours ist bereits seit Jahren nicht mehr viel zu spüren. Gordon Brown spart das Land ohne jeden Sinn und Verstand kaputt und hat dafür nun die Quittung bekommen. Es bleibt zu hoffen, dass Gordon Brown bei seiner Entscheidung bleibt und 2009 die Wähler an die Urnen ruft, auch wenn zu befürchten ist, dass er die Unterhauswahlen nach der jetzigen Schlappe eher bis 2010 hinauszögern wird. Es ist Zeit für einen Wechsel - politisch wie personell.
Der einst hochgeschätzte Schatzkanzler ist als Premierminister gescheitert. Vom einstigen Elan New Labours ist bereits seit Jahren nicht mehr viel zu spüren. Gordon Brown spart das Land ohne jeden Sinn und Verstand kaputt und hat dafür nun die Quittung bekommen. Es bleibt zu hoffen, dass Gordon Brown bei seiner Entscheidung bleibt und 2009 die Wähler an die Urnen ruft, auch wenn zu befürchten ist, dass er die Unterhauswahlen nach der jetzigen Schlappe eher bis 2010 hinauszögern wird. Es ist Zeit für einen Wechsel - politisch wie personell.
Christopher Kern - 4. Mai, 00:12
