Donnerstag, 10. Januar 2008

British Airways launches OpenSkies

Durch das Open Skies Abkommen dürfen ab dem 30. März alle Fluggesellschaften von jedem beliebigen europäischen Flughafen aus in die USA fliegen. Dies bedeutet künftig freien Wettbewerb am Himmel über dem Nordatlantik und langfristig das Ende der Monopolstellung der großen Airlines im Nordamerikageschäft. Der Kampf um die Passagiere ist damit eröffnet und es gilt als sicher, dass einige große Fluggesellschaften ihn nicht überstehen werden, wie bereits im Oktober berichtet.

Als erste der großen europäischen Airlines nimmt nun British Airways aus ihrer Defensivposition heraus neue Flugverbindungen von Kontinentaleuropa nach Nordamerika auf. Im Juli diesen Jahres startet sie mit ihrer neuen Tochtergesellschaft OpenSkies von Brüssel und Paris nach New York City. Weitere Verbindungen sollen in den kommenden Jahren folgen, im Gespräch sind unter anderem Flüge von Madrid, Kopenhagen, Amsterdam, Genf und Hamburg in die USA. Im Unterschied zu normalen British Airways Maschinen werden die verwendeten Boeing 757WL nur 82 Sitzplätze haben, etwa halb so viel wie normalerweise.

Es bleibt abzuwarten, ob dieses Projekt erfolgreicher sein wird, als seine Vorgänger. In den vergangenen Jahren hatte British Airways mit derartigen Experimenten kein glückliches Händchen. British Asia Airways, Go Fly und die Deutsche British Airways (DBA) seien hier nur als Beispiele genannt.

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Zuletzt aktualisiert: 11. Mai, 03:56

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